Tipps zum Insektenschutz auf Reisen

Tipps zum Insektenschutz auf Reisen

Wie schützt man sich gegen Insektenstiche auf Reisen? Hilfreiche Tipps haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Auf die Vorbereitung kommt es an

Informieren Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die Risiken vor Ort. Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes können Sie nachlesen, ob für Ihr Reiseziel reisemedizinische Hinweise zu beachten sind. Über verfügbare Schutzimpfungen und die Malaria-Prophylaxe beraten Hausarzt oder Tropenmediziner.

Insektenspray von zu Hause mitnehmen

Besorgen Sie Ihr Insektenspray schon zu Hause – denn Produkte aus anderen Ländern können bedenkliche Wirkstoffkonzentrationen enthalten. Falls Sie in Gebiete reisen, in denen Mücken Krankheiten wie Malaria oder Gelbfieber übertragen können, muss das Präparat tropentauglich sein.

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Anti Brumm® Forte enthält den Wirkstoff DEET, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch für Reisen in die Tropen empfohlen wird.

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Mückenschutz richtig anwenden

Wo Malaria, Dengue & Co. drohen, ist zusätzlich zum Mückenschutz meist auch ein Sonnenschutz ratsam. Dabei gilt: Tragen Sie zuerst den Sonnenschutz auf und erst ca. 30 Minuten danach den Insektenschutz. Wichtig ist zudem, dass Sie die Schutzdauer des Präparates beachten.

Stehende Gewässer meiden

Stechmücken nutzen stehende Gewässer als Brutplätze. Machen Sie also einen großen Bogen um Seen, Sümpfe oder Wassergräben – denn dort ist das Risiko, gestochen zu werden, besonders hoch. Auch bei Gefäßen, in denen sich Wasser sammeln kann (z. B. Blumentöpfe, Regentonnen) ist Vorsicht geboten.

Kleidung schützt vor Stichen

Verringern Sie die Angriffsfläche für die kleinen Blutsauger: Oberteile mit langen Ärmeln, lange Hosen, Socken (am besten über die Hosenbeine ziehen) und feste Schuhe können vor Stechattacken schützen. Wählen Sie helle Stoffe, die möglichst dicht gewebt sind (z. B. Baumwolle, Leinen) – und sprühen Sie die Kleidung zusätzlich mit einem dafür geeigneten Repellent ein.

Moskitonetz: Schutz in der Nacht

Ein Moskitonetz über dem Bett ist in Malaria-Gebieten ein Muss. Denn in der Nacht ist die Anopheles-Mücke, die den Erreger überträgt, besonders aktiv. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Maschen des Netzes sind, desto besser. Zusätzlich wird empfohlen, das Netz mit einem Insektenschutzmittel zu imprägnieren.

Auf Körperhygiene achten

Schweiß mag für uns Menschen nicht gerade angenehm riechen – Mücken fliegen aber geradezu darauf. „Käsefüße“ scheinen sogar eine besonders starke Anziehungskraft auf Stechmücken zu haben. Durch Waschen und Duschen können Sie die Lockstoffe wegspülen – vermeiden Sie allerdings parfümiertes Duschgel.

Klimaanlage: Am besten volle Power

Achten Sie bei der Buchung Ihrer Unterkunft nach Möglichkeit darauf, dass eine Klimaanlage vorhanden ist – und nutzen Sie diese. Denn: Bei niedrigen Temperaturen werden die kleinen Plagegeister „stechfaul“.

Auch an Zecken denken

Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen – und das nicht nur hierzulande, sondern auch in vielen Urlaubsregionen wie Schweden, Österreich und Norditalien. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Situation vor Ort und schützen Sie sich. Mehr erfahren

Wann zum Arzt?

In Risikogebieten für Malaria, Dengue & Co. müssen unklare Symptome wie Fieber oder Abgeschlagenheit ärztlich abgeklärt werden. Das gilt auch, wenn sich diese nach der Rückkehr einstellen. Treten nach einem Zeckenstich Hautrötungen, Fieber und anderen Beschwerden auf, ist ebenfalls ein Arztbesuch wichtig.