Heimische Mücken

Insektenspray: Worauf kommt es an?

Mücken sind nicht nur lästig – ihre Stiche können furchtbar jucken und sich leicht entzünden, wenn man kratzt. Vor allem in tropischen Ländern können die kleinen Blutsauger auch gefährliche Krankheiten wie Malaria, Dengue oder Gelbfieber übertragen. Umso wichtiger ist ein wirksamer Insektenschutz. Doch was hilft gegen Mücken? Sogenannte Repellents (lat. repellere = abweisen, zurücktreiben), die auf die Haut aufgetragen werden, halten die Mücken auf Abstand, ohne sie zu vergiften – und bieten so zuverlässigen Schutz vor Mückenstichen.
Insektenspray: Worauf kommt es an?

Wie wirken Mückensprays?

Mücken fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf menschliche Ausdünstungen: Vor allem Schweiß und verbrauchte Atemluft (Kohlenstoffdioxid) locken die Stechinsekten an. Mückensprays, zum Beispiel auf Basis von DEET oder Icaridin, setzen genau hier an und wirken wie eine unsichtbare Schutzhülle: Die eingesetzten Wirkstoffe vertreiben die Mücken oder sie beeinflussen ihre Geruchsorgane so, dass sie den Körpergeruch von Menschen nicht mehr wahrnehmen können.

Insektenspray: Worauf es ankommt

Repellents vertreiben Insekten aufgrund ihres Geruchs oder sorgen dafür, dass sie den Menschen nicht mehr wahrnehmen können.

Das richtige Mittel gegen Mücken: Wichtige Kriterien für die Auswahl

Welches Mückenmittel im Einzelfall geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Folgende Fragen können dabei helfen, das passende Produkt zu finden:

Für wen ist der Mückenschutz gedacht?

Für Erwachsene ist in der Regel ein effektiver Insektenschutz mit dem Wirkstoff DEET, enthalten in Anti Brumm® Forte, geeignet. Bei empfindlicher Haut bietet Anti Brumm® Kids mit dem Wirkstoff Icaridin die hautfreundliche Alternative. Schwangere und Stillende sollten bei Fragen rund um den Insektenschutz grundsätzlich Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

Wird ein Mückenspray für Kinder benötigt?

Repellents enthalten unterschiedliche Wirkstoffe und Konzentrationen, sodass nicht jedes Präparat uneingeschränkt für Kinder geeignet ist. Daher sollten Sie immer auf der Packung nachlesen, aber welchem Alter das jeweilige Produkt angewendet werden kann. Bei sparsamer Verwendung ist…

Anti Brumm® Forte für Kinder ab 3 Jahren geeignet.Anti Brumm® Kids für Kinder ab 2 Jahren geeignet.Anti Brumm® Naturel für Kinder ab 1 Jahr geeignet.

Reisen Sie in die Tropen?

In tropischen Ländern gelten besondere Anforderungen an den Mückenschutz. Schließlich können viele tropische Mückenarten gefährliche Infektionskrankheiten wie Malaria, Gelbfieber oder das Zika-Virus übertragen. In diesem Fall geht es also nicht „nur“ um eine Stichprophylaxe, sondern um eine Vorbeugung gegen tropische Infektionskrankheiten.DEET (in einer Konzentration von 20-50 Prozent) und Icaridin gehören zu den Wirkstoffen, die die Weltgesundheitsorganisation WHO für Reisen in Malariagebiete empfiehlt. DEET gilt seit Jahrzehnten als der Goldstandard unter den Repellents und ist in einer Konzentration von 30 Prozent in Anti Brumm® Forte enthalten. Der besonders hautfreundliche Wirkstoff Icaridin ist zum Beispiel in Anti Brumm® Kids und Anti Brumm® Night enthalten.

Wie lange soll das Repellent vor Mücken schützen?

Höher dosierte Mückenmittel schützen in der Regel länger, bei niedriger dosierten Präparaten ist die Schutzdauer entsprechend kürzer. Beachten Sie dazu die Hinweise auf der Packung. Wichtig: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Schweiß können die Schutzdauer ebenfalls reduzieren.

Sie möchten in puncto Mückenschutz auf natürliche Wirkstoffe setzen?

Auch das ist möglich: Anti Brumm® Naturel bietet Ihnen einen natürlichen Mückenschutz auf pflanzlicher Basis.

Benötigen Sie zusätzlich auch einen Zeckenschutz?

Dann achten Sie bei der Auswahl Ihres Präparates darauf, dass der Wirkstoff auch ausreichend lange gegen Zecken wirkt. Gut zu wissen: DEET, Icaridin und Eukalyptus Citriodora Öl schützen auch gegen Zecken – beachten Sie dabei die auf dem Etikett angegebene Schutzdauer.

Sie suchen eine praktische Lösung, die Mücken-, Zecken- und Sonnenschutz in einem bietet?

In diesem Fall ist Anti Brumm® Sun 2in1 das Richtige für Sie: Es schützt zuverlässig vor Mücken, Zecken und Sonnenbrand.

Wichtig: In manchen Ländern kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Handel erhältliche Repellents bedenkliche Substanzen enthalten oder zu hohe Wirkstoffkonzentrationen aufweisen. Nehmen Sie daher Ihren Mückenschutz am besten immer von zu Hause mit, damit Sie sich auf die Sicherheit und Verträglichkeit der Produkte verlassen können.

Insektensprays mit DEET (20-50 %) zählen zu den wirksamsten Repellents.

Mückenschutzmittel mit DEET (20-50 %) zählen zu den wirksamsten Repellents und gelten als das Mittel der Wahl für den Einsatz in den Tropen.

Tipps zur Anwendung

  • Falls Sie auch einen Sonnenschutz benötigen: Tragen Sie zuerst die Sonnencreme auf und erst nach etwa 30 Minuten Wartezeit den Mückenschutz. Oder Sie entscheiden sich für Anti Brumm® Sun 2in1, das gegen Mücken, Zecken und Sonnenbrand schützt.
  • Das Mückenspray sparsam auf die unbedeckten Körperstellen (z. B. Nacken, Handgelenke, Knöchelregion) auftragen.
  • Bei Kindern muss ein Erwachsener das Mückenmittel auftragen.
  • Die angegebene Schutzdauer auf dem Etikett beachten.
  • Sprühen Sie Mückenmittel nie direkt ins Gesicht, sondern geben Sie es auf die Handflächen und verteilen Sie es dann auf Wangen, Stirn etc.
  • Kontakt mit Mund, Augen und Schleimhäuten vermeiden.
  • Nicht auf Wunden oder gereizte Hautstellen (Ekzeme) auftragen.
  • Kleidung aus Baumwolle oder Wolle kann zusätzlich mit dem Mückenschutz eingesprüht werden. Aber Achtung: Mückensprays, die den Wirkstoff DEET enthalten, greifen Materialien aus Kunststoff (z. B. Uhr, Sonnenbrille) an und sollten daher nicht damit in Kontakt gebracht werden.

Mückenstiche vermeiden: Diese Tipps haben sich bewährt

Zusätzlich zur Anwendung von Repellents werden auch allgemeine Verhaltensmaßnahmen empfohlen, um Mückenstiche zu vermeiden.

Anti Brumm® Forte
Anti Brumm® Forte
Anti Brumm® Forte
Starker und langanhaltender Schutz vor Mücken und Zecken.
  • Enthält 30 % DEET – den von der WHO empfohlenen Wirkstoff zur Insektenabwehr
  • Für alle Regionen geeignet
  • Schützt vor heimischen und tropischen Mücken
  • Hält auch Zecken fern
  • Für Kinder ab drei Jahren geeignet
☆☆☆☆☆
★★★★★
4.9/5
(393 Bewertungen)
Auf die Vorbereitung kommt es an
Informieren Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die Risiken vor Ort. Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes können Sie nachlesen, ob für Ihr Reiseziel reisemedizinische Hinweise zu beachten sind. Über verfügbare Schutzimpfungen und die Malaria-Prophylaxe beraten Hausarzt oder Tropenmediziner.
Insektenspray von zu Hause mitnehmen
Besorgen Sie Ihr Insektenspray schon zu Hause – denn Produkte aus anderen Ländern können bedenkliche Wirkstoffkonzentrationen enthalten. Falls Sie in Gebiete reisen, in denen Mücken Krankheiten wie Malaria oder Gelbfieber übertragen können, muss das Präparat tropentauglich sein.
Anti Brumm® Forte
Anti Brumm® Forte enthält den Wirkstoff DEET, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch für Reisen in die Tropen empfohlen wird.

  • Starker, langanhaltender Schutz gegen Mücken und Zecken
  • Wirkt gegen heimsiche und tropische Mücken
Mehr erfahren
Mückenschutz richtig anwenden
Wo Malaria, Dengue & Co. drohen, ist zusätzlich zum Mückenschutz meist auch ein Sonnenschutz ratsam. Dabei gilt: Tragen Sie zuerst den Sonnenschutz auf und erst ca. 30 Minuten danach den Insektenschutz. Wichtig ist zudem, dass Sie die Schutzdauer des Präparates beachten.
Stehende Gewässer meiden
Stechmücken nutzen stehende Gewässer als Brutplätze. Machen Sie also einen großen Bogen um Seen, Sümpfe oder Wassergräben – denn dort ist das Risiko, gestochen zu werden, besonders hoch. Auch bei Gefäßen, in denen sich Wasser sammeln kann (z. B. Blumentöpfe, Regentonnen) ist Vorsicht geboten.
Kleidung schützt vor Stichen
Verringern Sie die Angriffsfläche für die kleinen Blutsauger: Oberteile mit langen Ärmeln, lange Hosen, Socken (am besten über die Hosenbeine ziehen) und feste Schuhe können vor Stechattacken schützen. Wählen Sie helle Stoffe, die möglichst dicht gewebt sind (z. B. Baumwolle, Leinen) – und sprühen Sie die Kleidung zusätzlich mit einem dafür geeigneten Repellent ein.
Moskitonetz: Schutz in der Nacht
Ein Moskitonetz über dem Bett ist in Malaria-Gebieten ein Muss. Denn in der Nacht ist die Anopheles-Mücke, die den Erreger überträgt, besonders aktiv. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Maschen des Netzes sind, desto besser. Zusätzlich wird empfohlen, das Netz mit einem Insektenschutzmittel zu imprägnieren.
Auf Körperhygiene achten
Schweiß mag für uns Menschen nicht gerade angenehm riechen – Mücken fliegen aber geradezu darauf. „Käsefüße“ scheinen sogar eine besonders starke Anziehungskraft auf Stechmücken zu haben. Durch Waschen und Duschen können Sie die Lockstoffe wegspülen – vermeiden Sie allerdings parfümiertes Duschgel.
Klimaanlage: Am besten volle Power
Achten Sie bei der Buchung Ihrer Unterkunft nach Möglichkeit darauf, dass eine Klimaanlage vorhanden ist – und nutzen Sie diese. Denn: Bei niedrigen Temperaturen werden die kleinen Plagegeister „stechfaul“.
Auch an Zecken denken
Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen – und das nicht nur hierzulande, sondern auch in vielen Urlaubsregionen wie Schweden, Österreich und Norditalien. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Situation vor Ort und schützen Sie sich.
Mehr erfahren
Wann zum Arzt?
In Risikogebieten für Malaria, Dengue & Co. müssen unklare Symptome wie Fieber oder Abgeschlagenheit ärztlich abgeklärt werden. Das gilt auch, wenn sich diese nach der Rückkehr einstellen. Treten nach einem Zeckenstich Hautrötungen, Fieber und anderen Beschwerden auf, ist ebenfalls ein Arztbesuch wichtig.
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Auf die Vorbereitung kommt es an

Informieren Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die Risiken vor Ort. Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes können Sie nachlesen, ob für Ihr Reiseziel reisemedizinische Hinweise zu beachten sind. Über verfügbare Schutzimpfungen und die Malaria-Prophylaxe beraten Hausarzt oder Tropenmediziner.

Insektenspray von zu Hause mitnehmen

Besorgen Sie Ihr Insektenspray schon zu Hause – denn Produkte aus anderen Ländern können bedenkliche Wirkstoffkonzentrationen enthalten. Falls Sie in Gebiete reisen, in denen Mücken Krankheiten wie Malaria oder Gelbfieber übertragen können, muss das Präparat tropentauglich sein.

Anti Brumm® Forte

Anti Brumm® Forte enthält den Wirkstoff DEET, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch für Reisen in die Tropen empfohlen wird.

  • Starker, langanhaltender Schutz gegen Mücken und Zecken
  • Wirkt gegen heimsiche und tropische Mücken

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Mückenschutz richtig anwenden

Wo Malaria, Dengue & Co. drohen, ist zusätzlich zum Mückenschutz meist auch ein Sonnenschutz ratsam. Dabei gilt: Tragen Sie zuerst den Sonnenschutz auf und erst ca. 30 Minuten danach den Insektenschutz. Wichtig ist zudem, dass Sie die Schutzdauer des Präparates beachten.

Stehende Gewässer meiden

Stechmücken nutzen stehende Gewässer als Brutplätze. Machen Sie also einen großen Bogen um Seen, Sümpfe oder Wassergräben – denn dort ist das Risiko, gestochen zu werden, besonders hoch. Auch bei Gefäßen, in denen sich Wasser sammeln kann (z. B. Blumentöpfe, Regentonnen) ist Vorsicht geboten.

Kleidung schützt vor Stichen

Verringern Sie die Angriffsfläche für die kleinen Blutsauger: Oberteile mit langen Ärmeln, lange Hosen, Socken (am besten über die Hosenbeine ziehen) und feste Schuhe können vor Stechattacken schützen. Wählen Sie helle Stoffe, die möglichst dicht gewebt sind (z. B. Baumwolle, Leinen) – und sprühen Sie die Kleidung zusätzlich mit einem dafür geeigneten Repellent ein.

Moskitonetz: Schutz in der Nacht

Ein Moskitonetz über dem Bett ist in Malaria-Gebieten ein Muss. Denn in der Nacht ist die Anopheles-Mücke, die den Erreger überträgt, besonders aktiv. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Maschen des Netzes sind, desto besser. Zusätzlich wird empfohlen, das Netz mit einem Insektenschutzmittel zu imprägnieren.

Auf Körperhygiene achten

Schweiß mag für uns Menschen nicht gerade angenehm riechen – Mücken fliegen aber geradezu darauf. „Käsefüße“ scheinen sogar eine besonders starke Anziehungskraft auf Stechmücken zu haben. Durch Waschen und Duschen können Sie die Lockstoffe wegspülen – vermeiden Sie allerdings parfümiertes Duschgel.

Klimaanlage: Am besten volle Power

Achten Sie bei der Buchung Ihrer Unterkunft nach Möglichkeit darauf, dass eine Klimaanlage vorhanden ist – und nutzen Sie diese. Denn: Bei niedrigen Temperaturen werden die kleinen Plagegeister „stechfaul“.

Auch an Zecken denken

Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen – und das nicht nur hierzulande, sondern auch in vielen Urlaubsregionen wie Schweden, Österreich und Norditalien. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Situation vor Ort und schützen Sie sich.
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Wann zum Arzt?

In Risikogebieten für Malaria, Dengue & Co. müssen unklare Symptome wie Fieber oder Abgeschlagenheit ärztlich abgeklärt werden. Das gilt auch, wenn sich diese nach der Rückkehr einstellen. Treten nach einem Zeckenstich Hautrötungen, Fieber und anderen Beschwerden auf, ist ebenfalls ein Arztbesuch wichtig.

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